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Netzwerkpartnerschaften
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Bildmotiv vom MRSA in 20000-facher Vergrößerung

Netzwerkpartnerschaften

Aufgrund des Gesundheitsministerbeschlusses vom 30. Juni 2006 in Dessau, sollen in Deutschland regionale Netzwerke zur Bekämpfung von MRSA und Multiresistenzen gebildet werden, die regional angepasst aber in der Summe flächendeckend sind.

Selbstverständlich macht es Sinn, dass ein Erfahrungsaustausch zwischen bestehenden Netzwerken und sich neu bildenden Netzwerken besteht.

Aus diesem Grund bietet das EUREGIO MRSA-net, Netzwerkpartnerschaften für regionale Netzwerke an. Allgemeine Informationen zur Netzwerkbildung finden Sie hier im Folgenden und auch der Website des MRSA-net.

Regionale Netzwerke, die die Kriterien der „Checkliste Regionale Netzwerke“ erfüllen, können auf dieser Website zukünftig gelistet werden.“

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Checkliste Regionales Netzwerk MRSA

Ist- Analyse
Strukturaufbau
Prozessmanagement
Ergebnisqualität

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Qualitätsindikatoren (QI)

Für die einzelnen Bereiche müssen regional Qualitätsindikatoren erarbeitet werden. Zum Beginn sind vor allem QI für Akutkrankenhäuser um zusetzen. Anbei die QI aus der ersten Projektphase des EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland:


Die Bekämpfung von MRSA gelingt nur, wenn vorbeugend bereits die kolonisierten Personen im Krankenhaus identifiziert (Screening) und in der Folge – meist ambulant - saniert werden. Die Identifizierung der MRSA hängt von der Durchführung eines Eingangsscreenings ab. Aus diesem Grund müssen die Krankenhäuser der EUREGIO die festgelegte Abstrichrate mittels der Zahlen aus QZ 10 erreichen. Dies wird regelmäßig überprüft.

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Wichtige Elemente der regionalen Netzwerkbildung des EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland


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Literatur:
  1. Beschluss der 79. Gesundheitsministerkonferenz der Länder vom 30.6.2006, Dessau TOP 10.1, Methicillin-resistente Staphylococcos-aureus (MRSA)
  2. Friedrich AW, Daniels-Haardt I, van Gemert-Pijnen JEWC et al. Ein regionales Netzwerk zur Prävention und Kontrolle von Infektionen durch MRSA: EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland. Epid Bull 2007, 33; 307 – 311.
  3. Daniels-Haardt I et al. EUREGIO-Projekt MRSA-net Twente / Münsterland. Regionale Netzwerkbildung zur Bekämpfung von MRSA. Das Gesundheitswesen 2006; 68: 1-5.


EUREGIO MRSA-net bietet die Möglichkeit der Projektpartner- schaft an. Senden Sie einen formlosen Antrag mit Nennung des/der Ansprechpartner und Auflistung der Netzwerkteil- nehmer an:

PD Dr. Alexander Friedrich
Koordinationszentrum
EUREGIO MRSA-net Twente / Münsterland
Institut für Hygiene
Universitätsklinikum Münster
Robert Koch-Str. 41
48149 Münster

PD Dr. med.
Alexander Friedrich (UKM)
Telefon: (02 51) 83 52 317
E-Mail: info@mrsa-net.org

und

Dr. med.
Inka Daniels-Haardt (lögd)
Telefon (02 51) 77 93 - 124
E-Mail: inka.daniels-haardt@liga.nrw.de