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Das MRSA-net Projekt
Krankenhaus | Krankentransport | Laboratorium | Gesundheitsamt | Arztpraxis | Pflegeeinrichtung | Rehabilitation | Tiermedizin
Bildmotiv vom MRSA in 20000-facher Vergrößerung

Die Projektziele

  1. Schaffung eines grenzübergreifenden Netzwerks in der Region Münsterland/Twente entlang des MRSA-Kreislaufs.

    Hierbei sollen möglichst viele Akteure des Gesundheitswesens, die tagtäglich mit MRSA zu tun haben (Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Arztpraxen und Laboratorien, Gesundheitsämter, Alten- und Pflegeheime, Versicherungen) binational eingebunden werden. Nur durch Einbeziehung des gesamten Kreislaufs der medizinischen Versorgung kann MRSA effizient vermindert werden. Verweis auf externe Website [Nähere Informationen]
  2.  

  3. Vergleich und Abstimmung der in Deutschland und den Niederlanden geltenden MRSA Hygienerichtlinien.

    Damit die Richtlinien vom Personal im Gesundheitswesen auch umgesetzt werden, soll hierbei darauf geachtet, dass die Richtlinien frei verfügbar, verständlich und praktikabel sind. Verweis auf externe Website [Nähere Informationen]
  4.  

  5. Fort- und Weiterbildung des Personals im Gesundheitswesen
    Verweis auf externe Website [Nähere Informationen]
  6.  

  7. Aktive Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit, um die Aufmerksamkeit auf Prävention von Infektionserkrankungen im Gesundheitswesen im Allgemeinen zu erhöhen. Verweis auf externe Website [Presse]
  8.  

  9. Kontrolle der Ausbreitung von so genannten CA-MRSA, die auch bei Personen außerhalb von Krankenhäusern Infektionen verursachen können.

    CA-MRSA (community-acquired = ambulant erworbene MRSA) treten wenigen Jahren weltweit auf. Auch in Deutschland sind Häufungen von Infektionen mit CA-MRSA beschrieben worden (Altenheime, Dorfgemeinschaft). Diese MRSA sind in der Lage bei sonst gesunden Menschen leichte und auch schwere Infektionen auszulösen, die nicht einfach therapierbar sind. Für die frühe Identifizierung dieser CA-MRSA ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsamt) notwendig. Verweis auf externe Website [Nähere Informationen]
  10.  

  11. Mit Hilfe eines am Institut für Hygiene in Münster entwickelten, modernen Typisierungsnetzwerks soll ein Frühwarnsystem etabliert werden.

    In Echtzeit können damit Gefahren, wie das außergewöhnlich hohe Auftreten eines bestimmten MRSA-Klons (z.B. CA-MRSA) identifiziert und über das Netzwerk fokussierte Maßnahmen koordiniert werden. Verweis auf externe Website [Nähere Informationen]
  12.  

  13. Qualitätsverbund und Schaffung von Strukturen zur langfristigen Senkung der MRSA-Rate in der EUREGIO auf ein akzeptables Niveau.

    Da dies sowohl in den Krankenhäusern, als auch im ambulanten Bereich erfolgen soll, resultiert hieraus die Möglichkeit zur freien grenzüberschreitenden Versorgung von Patienten ohne MRSA als Hindernis und dem grenzübergreifenden Austausch von Personal. Zusätzlich würden hiermit die Kosten, die durch MRSA entstehen deutlich gesenkt werden. Außerdem wird die Senkung der Infektionsrate den Krankenhäusern der Region einen Standortvorteil verschaffen. Verweis auf externe Website [Nähere Informationen]

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